Ich behandele nicht das Knie, sondern den Menschen mit dem Knie.

Mein Weg 

Der Leistungssport hat mich über viele Jahre geprägt. Als Leichtathletin durfte ich erleben, was Disziplin, Durchhaltevermögen und Leidenschaft bewirken können. Gleichzeitig habe ich aber auch die Herausforderungen kennengelernt, die Verletzungen und Rückschläge mit sich bringen. Nach mehreren Operationen und einer oft nur unzureichenden medizinischen und therapeutischen Begleitung entstand in mir der Wunsch, selbst etwas zu verändern.

Heute bin ich studierte Sporttherapeutin und Pädagogin – mit dem Ziel, Menschen auf ihrem Weg zurück zu Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Lebensqualität bestmöglich zu begleiten.

Dabei unterstützen mich zahlreiche Zusatzqualifikationen, unter anderem als DOSB-Trainerin für Prävention, Rehabilitation und Leistungssport sowie Weiterbildungen in funktioneller Neurologie, Sportphysiotherapie, Kiefergelenkstherapie und Neuroathletiktraining. Sie ermöglichen mir einen ganzheitlichen Blick auf den Menschen und seine individuellen Herausforderungen.

Warum Sporttherapie? Weil es mich fasziniert, komplexe Systeme zu verstehen, wieder aufzubauen und nachhaltig zum Laufen zu bringen. Aussagen wie „Das wirst du nie wieder können“ oder „Damit musst du jetzt leben“, sind für mich kein Endpunkt, sondern der Antrieb, gemeinsam neue Wege zu finden.

Kompetenz aus Praxis & Spitzensport

Meine Leidenschaft für Bewegung begann im Leistungssport – heute verbindet sie Wissenschaft, Praxis und die tägliche Arbeit mit Menschen. Seit vielen Jahren begleite ich Menschen auf ihrem Weg zurück zu mehr Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Vertrauen in den eigenen Körper. Dabei durfte ich sowohl im Freizeit- und Gesundheitssport als auch im Leistungs- und Spitzensport wertvolle Erfahrungen sammeln.

Neben meiner Tätigkeit als angestellte und selbstständige Sporttherapeutin für Privatpersonen, ein Fußball-Leistungs-Zentrum, Vereine und Verbände war ich einige Jahre am Bundesstützpunkt Para Leichtathletik tätig und Teil des Trainerteams des Deutschen Behindertensportverbandes. Zu den besonderen Höhepunkten zählen die Betreuung bei einer Weltmeisterschaft sowie die Begleitung von meinen Athleten auf ihrem Weg zu den Paralympischen Spielen 2024 in Paris. Diese Erfahrungen haben meinen Blick auf Rehabilitation, Training und individuelle Leistungsentwicklung nachhaltig geprägt.

Ob Spitzensport oder Alltag – mein Anspruch bleibt derselbe: Menschen ganzheitlich zu begleiten, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich zu vermitteln und gemeinsam nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Denn erfolgreiche Rehabilitation bedeutet für mich nicht nur, Beschwerden zu behandeln, sondern Menschen wieder zu befähigen, sich sicher, selbstbewusst und mit Freude zu bewegen.

Warum anders? 

Viele Menschen finden erst zu mir, nachdem sie bereits einen langen Weg hinter sich haben. Sie haben verschiedene Therapien ausprobiert, zahlreiche Übungen gemacht und trotzdem das Gefühl, dass wichtige Antworten fehlen. Ein Satz, den ich deshalb besonders häufig höre, lautet: „So hat mir das bisher noch niemand erklärt.“

Der Grund dafür liegt in meiner Sichtweise auf Bewegung. Ich betrachte den Körper nicht als einzelne Muskeln, Gelenke oder schmerzende Strukturen. Bewegung entsteht durch das Zusammenspiel von Gehirn, Nervensystem, Wahrnehmung und Körper. Diese Systeme beeinflussen, wie wir uns bewegen, wie sicher wir uns dabei fühlen und auch, wie Schmerzen entstehen oder sich verändern können.

Genau hier setze ich an: wissenschaftlich fundiert, individuell und mit einem ganzheitlichen Blick auf den Menschen. Mein Ziel ist nicht die kurzfristige Linderung von Symptomen, sondern nachhaltige Veränderungen, die im Alltag und im Sport spürbar werden.

Ich begleite Menschen dabei, ihren Körper wieder zu verstehen, Vertrauen in die eigene Bewegung zurückzugewinnen und neue Möglichkeiten zu entdecken – denn oft steckt weit mehr Potenzial in uns, als wir glauben.

Meine Philosophie


🧠 Verstehen · 🏃 Bewegen · 🌱 Nachhaltig begleiten

Meine Philosophie basiert auf einem einfachen Gedanken: Wer seinen Körper versteht, kann ihm wieder vertrauen.

Deshalb geht es in meiner Arbeit nicht nur darum, Schmerzen zu reduzieren oder Funktionen wiederherzustellen. Mein Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Beschwerden zu verstehen, Sicherheit in Bewegung zurückzugewinnen und langfristig aktiv zu bleiben. Denn erfolgreiche Rehabilitation endet für mich nicht mit einer symptomfreien Phase – sie beginnt dort, wo Bewegung wieder selbstverständlich wird und Lebensqualität zurückkehrt.

Dabei verbinde ich wissenschaftliche Erkenntnisse mit alltagstauglichen Lösungen. Ich betrachte den Menschen nicht isoliert über einzelne Gelenke, Muskeln oder Diagnosen, sondern als komplexes Zusammenspiel von Körper, Gehirn, Psyche und Umfeld. Das biopsychosoziale Modell bildet dabei den roten Faden meiner Arbeit, während die Neuroathletik ein wertvolles Werkzeug ist, um Bewegung, Wahrnehmung und Leistungsfähigkeit gezielt zu beeinflussen.

Gemeinsam schauen wir hinter die Symptome:

  • Warum Schmerzen nicht immer bedeuten, dass Gewebe geschädigt ist.

  • Warum unser Gehirn eine zentrale Rolle für Bewegung, Sicherheit und Leistungsfähigkeit spielt.

  • Warum Faktoren wie Stress, Schlaf oder Alltag den Rehabilitationsprozess beeinflussen können.

  • Warum nicht jede Übung für jeden Menschen gleich wirksam ist.

  • Und warum nachhaltige Veränderungen oft dort entstehen, wo individuelle Lösungen gefunden werden.

Denn Bewegung sollte Sicherheit vermitteln, Selbstvertrauen stärken und neue Möglichkeiten eröffnen – nicht Angst machen.

 

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